Schlagwort: wort


  • Deine Augen glänzen
    wie schwarzer Granit
    In dir versunken
    reißt du mich mit
    Deine Haare riechen
    wie Flieder bei Nacht
    Habe über den Sommer
    an dich nur gedacht


  • Die Bilder reißen mich heraus
    aus einem trüben Tag
    sind ach so viele Jahre alt
    doch gehen mir ins Mark

  • Heiratsschwindler

    Deine Augen sind treu
    doch ich bin es nicht
    Warst anfangs noch scheu
    Küsst du nun mein Gesicht


  • Der Regen läuft in dich hinein
    Ich trichtere ihn dir direkt ein
    Je mehr die Wolken weinen
    Je voller wirst du sein
    Und bist du kurz vorm platzen
    lass ich dich hier, allein

  • Jeden Morgen gleicher Weg
    Wandle auf des Bahnhofs Steg
    Warten und die Bahn besteigen
    Bis zum Feierabend leiden

  • Gesehen und nicht angesprochen
    Selbsthass und daran zerbrochen


  • Der Wohnort will es, dass wir des nachts
    In unterschiedliche Richtungen entschwinden
    Doch so werden wir niemals erfahren,
    was wir füreinander empfinden

  • Ein Fleck liegt am Boden
    Ich hebe ihn nicht auf
    Er ist mir gewogen
    Ich lege mich drauf

  • Blau ohne Wolken, wie du heute Nacht 
    Du hast mich geküsst, ich dich heim gebracht 
    Der Abend war schön, aber du nicht bei Sinnen 
    Wenn du willst, musst du mich nüchtern gewinnen

  • Die Wolken am Himmel rennen dahin
    Ihr mächtiger Schatten zeigt mir erneut
    Wie klein im Vergleich ich doch bin