Rolle auf das Unheil zu
Augen fest geschlossen
Nach dem Knall ist endlich Ruh
hab ich es genossen?
Schlagwort: wort
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Die See spornt an,
treibt mich nach vorn
Was nützt ein Blick zurück?
Ich will nach vorne, weiter weg
entferne mich, Stück für Stück
Wenn ich bereit, dann drehe ich um
von vorn, noch einmal, vom Beginn
vielleicht erkenne ich dann in alledem
was ist und war den Sinn
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Ich schreibe nicht mehr,
weil kein Wort
aus meinem Hirn entspringt
und wenn dann keines das
gesprochen wohlig klingt
Ich denke viel
tagaus, tagein, zur nacht
ganz sicher wird aus alledem
bald wieder Wort gemacht
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Krank
liege ich
Liege und warte
In steinernem Bett
Schluck ich und warte
auf die wirkende Tablette
erhebe ich mich aus dem Bette
bin ich schwach und schweißnass
lasse alles geschehen, selbst Aderlass
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Wenn der Frühling wiederkehrt
die Welt erwacht ganz unversehrt
Wenn die Sonne scheint Stunden
ist das Dunkel überwunden
Wenn die letzten Pfützen gehen
bald schon erste Blüten stehen
Wenn auch die Bäume Knospen schlagen
ists genug mit Winterklagen
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Weil heute dein Geburtstag ist
Da habe ich mir gedacht
Ich prompte schnell ein Lied für dich
weil man das heut so macht
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Alles dunkel
Sehe nicht
Nah noch fern
Ein Licht
Angst ist
um mich
überall
Finde Funken
nutze sie
ach ich
werde froh
alles brennt
gleich
lichterloh
Angst sie
weicht dem
lodernd Schein
Flammen hell
und drumherum
alles dunkel
still und dumm
will mehr Licht
ins Dunkel bringen
weiteres in Flammen zwingen
ich will erst wieder Luft geholt
wenn dann die ganze Welt verkohlt
wenn sie in Staub und Asche liegen
kann ich mich im Sichern wiegen
denn im Dunkeln kann nichts sein
dann bin sicher ich allein
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Auf dem Boden wo ich stehe
Durch die Türen, die ich gehe
all das Elend was ich sehe
und nichts davon verstehe
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Ich liege wach
Unter dem Dach
Weil die Tropfen
Klopfen
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Ich sehe ein Licht und folge ihm
lässt mich fortan nach Norden ziehen
es glänzt so farbenfroh und strahlt
und tut das alles unbezahlt