Ich wünscht ich könnte weinen tief mit beiden Beinen In meinen traurigen Tränen stehen nur noch Salzkristalle sehen Ich wünscht der Schmerz der in mir steckt wäre nicht so tief in mir verreckt Ich wünscht ich hätte Empathie gehabt, gewollt doch hat' sie nie und wusst, ganz ehrlich, auch nie wie
Kategorie: Wort
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Ich wünscht ich könnte weinen
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Es ist erneut zu Ende, Rettung nicht in Sicht Wir trennen unsere Hände Kein Kuss mehr ins Gesicht Ich ignoriere den Moment der sich gerade spannt Kehre den Blick nach hinten nehme dich bei der Hand Wir haben viel erlebt, in ach so kurzer Zeit Zwischen dem Kennen lernen und heut, da brachten wir es weit wir haben geliebt, gelebt, gewartet es hat nicht sollen sein nun gehst du deines Weges und Ich, ich nehme den meinen
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Das Licht flammt auf die Bühne schwarz, Applaus Du trittst heraus, bist es gewohnt und willst doch nur nach Haus Applaus verstummt, dein Wort setzt ein trittst in den Monolog Der Saal hört zu, du sprichst mit dir und wärst so gern allein nur in der Pause bist du es dann wiederholt es sich und endlich wirst du Heim gebracht und bist wieder für dich Du bist allein, wohin die Menge? Jetzt wo du sie bedarfst setzen die Gedanken ein du sehnst dich in den Schlaf
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Schlaflos laufe ich im Kreis, halte mir vor was ich längst weiß Vor dem Spiegel bleibe ich stehen, kann aller Unglück Ursprung sehen
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Lebensmotto
Ich mache viel und schaffe wenig bin nicht schlau und auch nicht dämlich Bin nicht arm, doch brauche Geld Lebe so wie’s mir gefällt Habe Glück und scheitere weine und erheitere lache, liebe, esse, singe knüpfe mir die eigene Schlinge rette mich und will mich binden traue mich nicht und will verschwinden starte neu, erinnere mich vermisst du mich, vermiss ich dich kehr zurück und finde mich und irgendwann da sterbe ich
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Lang habe ich vieles falsch gemacht In meinem kurzen Leben zerbrochen viele Freundschaften Die längst nicht mehr zu kleben
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Habe ich dich kennen gelernt Nur um dich zu verlieren? Haben wir uns zusammen getan Nur um es zu probieren?
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Was verzweifelt da in mir und wovor fürchte ich mich? Ich weiß was ich schaffen kann doch zittere innerlich
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Hinter meinen Augenlidern beginne ich mich anzuwidern. Hasse mich von innen heraus schneide mir die Seele raus. Sehe in mir nur noch Nacht, schlage daher mit bedacht mir gezielt den Schädel ein worauf die Sonne fällt auf mein inneres Auge, was geblendet, und vor Schmerz sogleich verendet. Stolpere blind nun durch die Welt über nichts was mir gefällt.
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Das Wasser flach, nur ich schlage Wellen
Salzwasser brennt an offenen Stellen
die Hände gebunden robbe ich gen Strand
ein Schatten taucht auf, reicht mir seine Hand
Die Augen verkrustet, der Blick noch getrübt
erkenne ich den Menschen der all das verübt
Gequält, getreten, gepeinigt, mit Zwirn
die Wunden genäht, das kranke Gehirn
auf eiserner Pritsche gehalten wie Vieh,
ließ mich im Glauben ich entkäme ihm nie
Doch die Flucht sie gelang, durchs brausende Meer
mit Fesseln zu schwimmen ausdauernd schwer
Nun die Enttäuschung, die Flucht ist beendet
der Peiniger greift mich, wär ich nur verendet