Ich sitz und starre ganz allein
Fühle mich in die Welt hinein
Hau mir feste auf die Stirn
Presse Text aus meinem Hirn
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Alles dunkel
Sehe nicht
Nah noch fern
Ein Licht
Angst ist
um mich
überall
Finde Funken
nutze sie
ach ich
werde froh
alles brennt
gleich
lichterloh
Angst sie
weicht dem
lodernd Schein
Flammen hell
und drumherum
alles dunkel
still und dumm
will mehr Licht
ins Dunkel bringen
weiteres in Flammen zwingen
ich will erst wieder Luft geholt
wenn dann die ganze Welt verkohlt
wenn sie in Staub und Asche liegen
kann ich mich im Sichern wiegen
denn im Dunkeln kann nichts sein
dann bin sicher ich allein
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Auf dem Boden wo ich stehe
Durch die Türen, die ich gehe
all das Elend was ich sehe
und nichts davon verstehe
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Ich liege wach
Unter dem Dach
Weil die Tropfen
Klopfen
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Ich sehe ein Licht und folge ihm
lässt mich fortan nach Norden ziehen
es glänzt so farbenfroh und strahlt
und tut das alles unbezahlt
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Spuren von Blut
Im glänzenden Schnee
Tierhaltung schmerzt
Tut manchmal weh
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Alle wollen was von mir
Kann nirgends ruhig verweilen
Ständig soll ich greifbar sein
muss mich fortan zerteilen
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Von den Blättern eingefasst
Hängt im Baum ein toter Ast
Ist von außen kaum zu sehen
Bleibt leblos in der Krone stehen
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Im Mondschein greif ich nach den Sternen
und reiche nicht heran
Was gäbe ich, nur um zu lernen
wie ich hinauf gelang
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Talk-Show-Abend
Eine gute Nachricht
ist alles was ich brauche
Nur eine zwischen allen
inmitten dieser Jauche
Ein Lichtblick nur
der Hoffnung bringt
in dieser Medienschlacht
Ach was
ich schalte alles aus
und sage Gute Nacht
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Weihnachtslied für Weihnachtsmann
Leises plätschern im See
Denn am Wasser ich steh
Nach Urin riecht der Wald
Und mein Sack der wird kalt
Da schwimmt eine Forelle
An der gelblichen Quelle
weihnachtlich schaut sie herein
Ich trank zu viel Glühwein
Bald da ist es geschafft
Die Blase ist leer gemacht
Gott sei dank bin ich ein Mann
Das ich im stehen pinkeln kann