Ich bin mir sicher ganz und gar
du kommst ganz wunderbar
auch ohne Rohr zum Atmen
unter Wasser klar
Vertraue mir wenn ich dich am Haar
zerr in das kühle Klar
Hol Luft bevor ich in aller Nässe
Den Kopf tief unter Wasser presse
Halt die Luft und strample nicht
Mag selbst kein Wasser im Gesicht
Bleib bei Kraft, die See ist rau
und du noch keine Meerjungfrau
Doch Arm und Beine treiben bald
wie deine Haare, du wirst kalt
Schlagwort: wort
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Noch keine Meerjungfrau
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Schlaflos laufe ich im Kreis, halte mir vor was ich längst weiß Vor dem Spiegel bleibe ich stehen, kann aller Unglück Ursprung sehen
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Lebensmotto
Ich mache viel und schaffe wenig bin nicht schlau und auch nicht dämlich Bin nicht arm, doch brauche Geld Lebe so wie’s mir gefällt Habe Glück und scheitere weine und erheitere lache, liebe, esse, singe knüpfe mir die eigene Schlinge rette mich und will mich binden traue mich nicht und will verschwinden starte neu, erinnere mich vermisst du mich, vermiss ich dich kehr zurück und finde mich und irgendwann da sterbe ich
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Lang habe ich vieles falsch gemacht In meinem kurzen Leben zerbrochen viele Freundschaften Die längst nicht mehr zu kleben
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Habe ich dich kennen gelernt Nur um dich zu verlieren? Haben wir uns zusammen getan Nur um es zu probieren?
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Was verzweifelt da in mir und wovor fürchte ich mich? Ich weiß was ich schaffen kann doch zittere innerlich
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Hinter meinen Augenlidern beginne ich mich anzuwidern. Hasse mich von innen heraus schneide mir die Seele raus. Sehe in mir nur noch Nacht, schlage daher mit bedacht mir gezielt den Schädel ein worauf die Sonne fällt auf mein inneres Auge, was geblendet, und vor Schmerz sogleich verendet. Stolpere blind nun durch die Welt über nichts was mir gefällt.
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Was fehlt
Was fehlt ist ein Grund dich nicht zu vermissen Was da ist im Kopf: Das schlechte Gewissen Was fehlt sind Gedanken an schlechtere Zeiten Was da ist der Wille mich aufzubereiten
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Ich bin eine Trauerweide, an einem guten Tag Oftmals ein Gewitterschauer, wenn ich gar nichts mag Manchmal sagt man mir ich würde lächeln, Dann erschrecke ich immer sehr Mein Körper der zeigt zwar Gefühle, doch ich fühle längst nichts mehr Wenn ich lächle, dann ganz wenig - unsichtbar weil innerlich Im Grunde mag ich alle Menschen, alle Menschen außer mich Ich bin eine Trauerweide, Sage ich mir immerzu Eingepflanzt und festgewachsen Kann mich nicht vom Fleck bewegen Nicht bei Sonne, nicht bei Regen Irgendwann wird man mich fällen, dann benutzen Stück für Stück Größtenteils werd ich wohl brennen Nichts bleibt dann von mir zurück Bin ich eine Trauerweide? Frage ich mich immerzu Mal ganz laut und mal ganz leise, Lässt die Frage keine ruh Würd so gerne anders sein — eine Augenweide Weine mich in meinen Schlaf, dass ich nicht mehr leide Heute nach dem aufstehen, Beim in den Spiegel sehen Habe ich mich nicht erkannt, denn trotz Wurzeln und Geäst Ist die Weide weg gerannt Heute beim hinausgehen, habe ich Menschen angesehen Habe gelächelt und gespürt etwas ist mit mir passiert Ich … bin
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Ich tue viel du gibst mir kaum Ich halte Kurs du mich in Zaum